Direkt zum Hauptbereich

Masquerade

Wann sind wir wir selbst? Wann maskieren wir uns? Warum tun wir dieses? 


Es gab Zeiten, da war ich voller Selbstzweifel und meine Meinung war vorrangig, ich müsse anderen gefallen, anderen alles recht machen.

Ich ging dazu über eine Maske zu tragen. Nicht im eigentlichen Sinn, nicht die venezianische Gesichtsmaske. Ich verstellte mich, war fröhlich, wenn ich innerlich zerbrach. Die wenigsten Menschen ließ ich in mein wahres Gesicht blicken. Mein Leben war mehr Schein denn Sein.

Doch war ich glücklich damit? Hat mich das zufrieden gemacht? Nein! Die Maske war ein guter Schutz. Ich konnte mich verstecken. Sie verbarg meine Schwächen, half mir, Gefühle zu unterdrücken. Ich wirkte stark, mutig, ja oftmals rücksichtslos hinter meiner Rüstung zu der die Maske für mich wurde. Und doch war ich einfach nur leer...schwach...

Es kam der Punkt im Leben, die Maske abzulegen. Nicht auf einmal...nein...Stück für Stück...Ein großer Schnitt, ja, aber dann Myriaden kleiner Schritte zum wahren ich.

Ich sehe aus, wie ich ausseh, hab da sicher meine Makel, aber die hat jeder und ich liebe meine Brüste, meine Augen, meistens auch meine Haare, die von einer Sturheit geprägt sind die der meinen gleicht. Wenn sage ich zeige mich, dann zeige ich mich und nicht modellhafte Bilder.

Ich bin, wie ich bin, manchmal eine Ziege, impulsiv, aufbrausend, lustvoll, liebe es zu flirten...hemmungslos, zugleich zurückhaltend, in die Ecke getrieben, ein Mensch der austritt.

Aber ich bin ehrlich und ja, damit stoße ich manchen Menschen schonmal vor den Kopf. Doch lieber einmal richtig aneinander geraten und sich mal den Schädel einschlagen, als einander ewig anzicken. Und in meinen Augen ist Unehrlichkeit ... hm ... soll ich sagen arm? Ich verstehe nicht, warum Menschen, die doch scheinbar nichts zu verbergen haben, so etwas nötig haben.

Warum nicht einfach man selbst sein? Sind es nicht auch unsere kleinen Macken, die uns individuell, die uns begehrenswert machen?

Ich bin halt einfach ich...mit allem Pro und erst recht allem Contra. 

Kommentare

Beliebte Posts aus diesem Blog

Treiben uns Männer damit in den Wahnsinn?

Das Bettgeflüster ist es wieder einmal, welches mich bewegt, einige Worte in die Tasten zu tippen. Dieses Mal sind es Ratschläge für das Mannsvolk, was sie bei einem Blowjob doch bitte auf jeden Fall zu lassen haben. Schließlich können sie sich ja glücklich schätzen, das Frau sich überhaupt dazu herablässt, dass werte männliche Gemächt zwischen die Lippen zu nehmen. 

Fakt ist übrigens tatsächlich, dass viele Frauen nicht Willens sind, oder es sie große Überwindung kostet, den Schwanz zu lecken und zu blasen. Da ist die Prägung darauf, dass das ja schmutzig und unanständig sei, scheinbar zu intensiv.

Doch zurück zum Bettgeflüster. Der Artikel beginnt gut, indem er aussagt, dass ein Blowjob ein tolles und wahnsinnig erotisches Erlebnis sein könne. Dann jedoch kommen die sogenannten No Gos und diese ließen mich doch spöttisch den Kopf schütteln.

"Starren
Ernsthaft: Das ist wirklich irritierend! Wer da keine Leistungsdruck-Komplexe bekommt, arbeitet wahrscheinlich eh schon in der Porno-I…

Nur eine kleine Phantasie

Atemlos...hart schlägt mein Herz in der Brust...In den trockenen Hals hinein...Der Körper zittert.
Du warst es...Eine Phantasie...Ich zog den Dildo aus meiner Schublade....Er besitzt nicht Deine Größe, doch vermag er das Ende meiner Spalte zu erreichen...Ich streichelte mit der Eichel zwischen meinen feuchten Schamlippen längs...Von der Klit beginnend...die Augen geschlossen...So schnell erscheinst Du in solchem Moment vor mir.
Es ist Deine Hand, die Deine Eichel durch meine Labien führt....Deine Hand, die den prallen Schaft umfasst hält...Unsere Blicke ineinander versunken...Wie von selbst landet Deine Eichel irgendwann an meiner Pforte...öffnet sie...dringt langsam ein. Jeden Millimeter Deines Schwanzes spüre ich, bis Du ganz in mir bist....Mich ausfüllst...Deine Hände schließen sich um meine Schultern...halten mich...
Langsam bewegst Du Dein Becken...ziehst Dich bis zur Eichel zurück und schiebst Dich, mich langsam aufdehnend wieder in mich hinein. Drängst Deinen Schwanz so weit, dass…

Just the music...

Und einmal wieder - welch wunderbarer Abend. Feiern unter normalen Menschen - zu dem Thema in einem anderen Beitrag mal mehr. Was war noch gleich das Thema des Abends? Ich wusste es nicht einmal mehr. Mit an die 100 Gästen war der Club nicht einmal so wirklich voll gewesen. Wir hatten schon Feiern dort mit weit über 300 Gästen erlebt. Doch es kam nicht auf die Menge der Anwesenden an - die Richtigen mussten da sein und das Glück hatten wir in den letzten Monaten eigentlich immer gehabt.
Die Nähe, der herzliche Umgang immer an der Seite meines Mannes, der mich seit nunmehr 13 Jahren durchs Leben begleitet. Er gibt mir die Freiheit, nach der ich mich sehne - Freiheit, die ich ihm ebenso zugestehe. Ich liebe es, ihn zu betrachten, wenn er die Lust mit anderen Frauen oder Männern auslebte. Ein wenig Stolz und Unglaube erfüllen mich dann immer. Welch wunderbarer Mann an meiner Seite, was konnte er an mir finden - oder was hatte er einst an mir gefunden, als meine Selbstachtung noch tiefer a…