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Die Lust an uns selbst

Wie vermögen wir Lust, Liebe und Leidenschaft gegenüber anderen Menschen zu empfinden, zu geben, so wir uns selbst eben diese verwehren? 


Lange Zeit wurde über die körperliche Selbstliebe ein Mantel des Schweigens gehüllt.

Onanie macht blind, gefühlskalt, macht Gicht oder einen Buckel. Nicht zu vergessen: Das Ganze verschleuderte Sperma. Den schmutzigen Saft zu vergießen, unnütz zu vergießen, macht impotent.

So oder so ähnlich wurde es den Kindern, der Jugend über Jahrzehnte gepredigt. Ja, auch mir... Mit welcher Folge? Heimlichkeit und Scham...

Bei Männern ist es vielleicht noch etwas anderes, nicht so dramatisch, aber gerade bei Frauen nahm - nicht zuletzt dank unseren "schein"heiligen Kirchen - die Missachtung des eigenen Sexes teils extreme Ausmaße an.

Betrachte ich mich, nicht von der Erzeugergeneration, sondern von Urgroß- und Großmutter aufgezogen! Früh hab ich festgestellt, dass ich da ein Gefühl machen kann, welches sich schön anfühlt, entspannt. Wie heute noch der Sex manchmal, so war es damals auch ein Ventil. Doch immer blieb es brav geheim. Das gehörte sich schließlich nicht.

Als dann irgendwann die Männerwelt und auch die Frauenwelt kam...nicht nur einer...Frau war ja Nimmersatt...da machte ich natürlich weiter. Offen dazu stehen? Öhm...nein... Es offen vor einem Mann zu machen...jein.

Gerade in Sub-Dom-Beziehungen kam einfach auch mal der Befehl dazu. Lust? Nein! Doch ich fügte mich. Akzeptierte, liebte ich mich zu dieser Zeit? Ich denke, nein. Mein Körper...Träger meiner Narben...mir nicht genügend...aber scheinbar gut genug den anderen ein Spielzeug zu sein (es gab auch Männer, die ihn als mehr sahen...die mich sahen...doch sie waren sehr, sehr wenige) War es Erfüllung? Auch hier ein sicheres Nein. Sex war die Bestätigung, Leistung bringen zu können, wenn ich anderswo versagte. Und ich fühlte mich als großer Versager. Je größer das Versagen, desto exzessiver die sexuelle Hingabe...oder sollte ich eher Selbstaufgabe sagen? Onanie war ein Ventil für mich. Auch weniger lustvolles Streicheln als vielmehr ein verhärmtes Reiben der Scham an Kissen oder Decke bis die Entspannung kam.

Später, viel später erst empfand ich ehrliche Lust an mir. Den größten Schritt hierzu durfte ich dank meines Mannes machen. Ich liebe es, ihm durch meinen Körper Lust zu bereiten und dadurch mir selbst. Mich vor ihm räkelnd zu streicheln, meine dunkelrot geschwollene, von silbrigem bis klaren Lustnektar glänzende Spalte zu präsentieren.

In seinen Augen dabei die Bewunderung, Geilheit und Liebe zu sehen...das Verlangen, die Gier und die Leidenschaft. Und ich liebe es zu sehen, wie er onaniert.

Doch bis dorthin war es ein langer Weg. Ich musste lernen, dass mein Körper - sicher mit Makeln und Narben behaftet - dennoch schön ist. Das eben das ICH bin. Ich blendete die Makel zunächst aus. Wirklich akzeptiert habe ich sie erst viel später.

Schau, was magst Du selbst an Dir (klar ist die Bestätigung durch andere hier vorteilhaft, denn zunächst sieht man seine positiven Seiten oft nicht.)

Ich liebe meine Augen - den Spiegel meiner Seele:
grün, die Farbe der Hoffnung, der Natur, des Lebens, der Lebendigkeit, die Natürlichkeit, das Herbe, aber auch das Giftige und Dämonische. In China wird die Farbe dem weiblichen Prinzip zugeordnet. Es ist das Aufkeimen der Saat, der Aufbruch. Bei den Kelten war es die Fruchtbarkeit, oft kombiniert mit rot und der zugehörige Planet ist die Venus.

Das Grün durchziehen braune Sprenkel. Braun, die Farbe unserer Herkunft und Wurzeln, unserer Erfahrungen. Sie gibt Vertrautheit aus Geborgenheit und Wärme.

Ich liebe meine Brüste. Gut, das Volumen ist ursächlich, dass der Bleistifttest nicht funktioniert. Ja, verdammt, *lach*, ab einer gewissen natürlichen Masse hängen die Glocken nun einmal.

Meine beiden sind prall, voll, von heller Haut, wodurch sich die Höfe und Nippel, wenn sie vor Erregung in dunkelstem rot erstrahlen, besonders hervorheben. In heftigster Erregung zeigen sich die Kuppen der harten Nippel hell...

Sie sind empfindlich, vermögen, mich kommen zu lassen, so sie lang und ausgiebig verwöhnt werden, geleckt, gesaugt, massiert werden. Durch einen zu harten Kniff in die Warzen vermag jedoch auch jede Lust zu verschwinden. Eine unerwünschte Strafe in Dom-Sub-Spielen. Der Punkt, hier puren Lustschmerz zu erzeugen, ist eine Kunst.

Meine prallen Titten sind - eingeölt - perfekt für die spanische Lust. Der harte, fickende Schwanz dazwischen, die dunkle Eichel, die sich immer wieder zwischen ihnen zeigt, bereit, geleckt zu werden.

Und ich liebe meine Spalte, meine Votze, meine Grotte, meine Lustpforte. Rasiert, die äußeren Schamlippen umschließen das lustvolle Geheimnis, verbergend, schützend. Steigt die Lust, so öffnen sie sich leicht, als wollen sie präsentieren, der Beginn der Spalte zwischen ihnen wird feucht.

Gleich eines Weges führt die nasse Spur ins Zentrum meiner Lust, über eine harte Klit zwischen meine inneren Schamlippen. Dunkelrot zeigt sich die Lustzone, die Pforte eng und ich liebe das Gefühl, wenn sie durch einen prallen, harten Schwanz gedehnt wird. Wenn sie sich gleich eines nassen, heißen Etuis um den harten Fickstab schließt - Lust spendend - sowohl mir, als auch dem mich Fickenden.

Ich liebe es, wenn mein Lustnektar überläuft, meinen Damm benetzt und den Weg in meine enge Rosette bereitet.

Und dann wäre da noch der Mund....irgendwann umschreibe ich auch gerne einmal die Künste, die er zu vollbringen vermag....*schelmisch lächel*

Soviel Positives...Soviel Lust an sich selbst....Ist das nicht Grund genug, sich selbst zu lieben? Nicht nur dem Gegenüber, sondern vor allem meinem eigenen Körper Liebe und Anerkennung zu zollen? Denn erst, indem ich ihn liebe, kann ich ihn voll und ganz genießen.

Eure Aimee

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